Unterschiede


Der Versicherungsberater hat seine gewerberechtliche Stellung im § 34 e GewO. Er darf  gegen Honorar beraten, hat vollkommen unabhängig sein, was nach laufender Rechtsprechung nur dann der Fall ist, wenn er einzig und allein vom seinem Auftraggeber bezahlt wird.

Im Gegensatz dazu ist der Versicherungsmakler ungebunden,  Sachwalter der Kundeninteressen, und hat dem Prinzip des suitable advice folgend aus der Breite des Marktes, unter Zuhilfenahme geeigneter Risikoträger zu marktadäquaten Prämien zu vermitteln.

Der Agent bzw. Versicherungsvertreter ist als Erfüllungsgehilfe des Versicherers damit beauftragt, allein die Interessen und Ziele seines Auftraggebers, im Kern also des Versicherers, zu verfolgen.

Beide letztgenannten Vermittlertypen erhalten keine Gelder von den Kundschaften, sondern nach Vermittlungserfolg allein vom Versicherer, gleichwohl ist hiermit per sé keine Wertung über die Qualität der Beratung dieser Vermittlerformen verbunden.